Botulinum toxin

Glättung von Falten auf verschiedenen Körperteilen, vor allem im Gesicht.

10 min

Dauer des Eingriffs

keine nötig

Hospitalisierung

keine nötig

Anästhesie

sofort

Arbeitsfähigkeit

sofort

Sportliche Aktivitäten

Tipps für nach dem Eingriff

/

Mögliche Probleme nach dem Eingriff

Gelegentliche Asymmetrien.

Über den Eingriff

Botulinumtoxin (Dysport, Vistabel, Botulinum toxin und andere Präparate) werden auf verschiedenen Gesichtsteilen angewendet, wobei sie eine Paralyse der Muskeln, in die sie injiziert werden, verursachen. Somit werden die Falten kleiner und sind weniger ausgeprägt. Es kann auch unter den Achseln sowie im Bereich der Füße oder der Hände zur Schweißreduzierung verwendet werden. Es wird mit einer dünnen Nadel durch mehrere Einstiche in den Zielbereich appliziert. Die Wirkung zeigt sich in der Regel nach ungefähr vier Tagen und ist nach ca. zwei Wochen am stärksten. Die Wirkungsdauer beträgt vier bis sechs Monate.

Risiken

Botulinumtoxin-Präparate sind eventuell nicht für die Anwendung an bestimmten Stellen oder auf die mit dem Arzt vereinbarte Weise registriert. Mit einer solchen Anwendung müssen Sie sich einverstanden erklären und die Risiken akzeptieren, die damit verbunden sein können.

Jeder Eingriff ist mit gewissen Risiken verbunden, weshalb es wichtig ist, etwaige Risiken und hiermit verbundene Komplikationen zu verstehen und zu akzeptieren. Obwohl bei den meisten Patienten keine Nebenwirkungen auftreten, ist es dennoch wichtig, die Risiken, möglichen Komplikationen, Einschränkungen und Folgen der Anwendung von Botulinumtoxin-Präparaten genau zu besprechen.

Probleme nach den Eingriff

Es ist möglich, dass nach einer Botulinumtoxin-Injektion oder Lokalanästhesie eine Blutung auftritt, die in der Regel jedoch eingeschränkt ist und durch einen blauen Fleck mit geringem Umfang ersichtlich ist. In sehr seltenen Fällen können infolge der Blutung weitere Verfahren erforderlich sein, darunter auch chirurgische. Damit solche Komplikationen möglichst selten vorkommen, ist es wichtig, den Arzt auf eine etwaige Störung der Blutgerinnung aufmerksam zu machen. 14 Tage vor dem Eingriff muss die Einnahme von Präparaten, die die Blutgerinnung beeinflussen können, z. B. Aspirin, Vitamin E, Ginkgo-Präparate usw., eingestellt werden. Bei der Einnahme von Cumarinen (Marivarin, Sintrom usw.) wird gemäß den Anweisungen des Arztes auf eine Ersatztherapie übergegangen.

Nach der Applizierung von Botulinumtoxin kommt es in der Regel zu einer kleineren und üblicherweise kaum sichtbaren Schwellung, wobei auch Stichmarken in der Regel sichtbar sind. Beide Erscheinungen verschwinden innerhalb von einigen Stunden bis einigen Tagen. In den ersten Tagen nach der Applizierung von Botulinumtoxin sind Kopfschmerzen möglich, die jedoch in der Regel nach zwei Wochen vollkommen abgeklungen sind. Besonders bei der ersten Applizierung von Botulinumtoxin kann es vorkommen, dass sich die Haut zu straff anfühlt. Dieses Gefühl klingt normalerweise innerhalb von zwei Wochen ab. Nach der Anwendung von Botulinumtoxin kann sich die Haut an den Stellen der Applizierung röten, was aber innerhalb von einigen Stunden oder Tagen abklingt.

Unser Körper ist anatomisch und optisch asymmetrisch. Aus diesem Grund kann in einigen Fällen durch die Applizierung von Botulinumtoxin keine genaue Symmetrie erzielt werden, wobei eine Asymmetrie auch aufgrund einer unterschiedlichen Reaktion des Körpers variiert. Die Korrektur der Asymmetrie kann zusätzliche Injektionen von Botulinumtoxin oder auch andere Verfahren erfordern.

Nach der Applizierung ist die Haut an diesen Stellen gegenüber äußeren Einwirkungen empfindlicher (Hitze, Kälte, UV-Licht), weshalb sie einige Tage lang vor diesen Einflüssen geschützt werden muss. Auf den Bereichen, auf denen Botulinumtoxin appliziert wurde, darf fünf Tage lang keine Hautmassage durchgeführt werden.

Bei der Applizierung von Botulinumtoxin kann es zur Paralyse bestimmter Muskeln kommen, was sich als hängende obere Augenlider, Mundecken u. Ä. zeigt. Diese Nebenwirkungen sind jedoch selten und klingen in der Regel innerhalb von einigen Wochen ab. Solche Komplikationen können zusätzliche Injektionen von Botulinumtoxin und andere Behandlungen erforderlich machen. Bei der Applizierung von Botulinumtoxin kann es in seltenen Fällen zu einer vorübergehenden oder im Ausnahmefall zu einer permanenten Verletzung der tiefen Strukturen – Adern und Nerven – kommen.

Mögliche Probleme

Gewebeinfektionen nach der Applizierung von Botulinumtoxin sind äußerst selten. Dennoch sind sowohl bakterielle als auch Virus- und Pilzinfektionen möglich. Ebenso kann auch Herpes auftreten (bei Personen, bei denen er noch nie aufgetreten ist). Bei Personen, die oft an Herpesinfektionen leiden, ist die vorbeugende Einnahme von Virostatika hilfreich. Falls eine Infektion auftritt, kann diese zusätzliche Behandlungen mit antimikrobischen Medikamenten oder sogar chirurgischen Eingriffen erforderlich machen. Diese Komplikation kann zu einer permanenten Narbe auf der Haut und in der Unterhaut führen. Wie jeder biologische Stoff kann auch ein Hyaluronsäure-Präparat eine allergische Reaktion hervorrufen, in den schlimmsten Fällen sogar Schock oder Tod.

In einigen Fällen sind die Patienten nicht mit dem Endresultat oder dessen Beständigkeit zufrieden. Der Körper kann unerwünscht auf Botulinumtoxin reagieren, weshalb sich das Präparat zu schnell abbaut bzw. sich eine Immunantwort entwickelt. In solchen Fällen empfehlen wir die Anwendung anderer Methoden oder Verfahren, um das gewünschte Resultat zu erzielen.

Permanente durch Botulinumtoxin verursachte Komplikationen (außer den bereits erwähnten) sind nicht bekannt. Es ist möglich, dass mit den Jahren heute noch unbekannte Risiken auftreten.

Fabjan
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