FUE- Haartransplantation

Hierbei handelt sich um einen Eingriff, bei dem Haare transplantiert werden, um Kahlköpfigkeit entgegenzuwirken.

2 - 8 Stunden

Dauer des Eingriffs

tagsüber

Hospitalisierung

lokale

Anästhesie

nach einigen Tagen

Arbeitsfähigkeit

1 - 3 Wochen

Sportliche Aktivitäten

Tipps für nach dem Eingriff

Mögliche Probleme nach dem Eingriff

Schwellungen.

Über Haare

Haare sind längliche Strukturen, die Keratin-Proteine enthalten. Diese Proteine sind auch in Fingernägeln enthalten und gegenüber mechanischen Einflüssen äußerst beständig. Wie alle Proteine im Körper werden auch diese von langen Ketten aus Aminosäure-Molekülen gebildet. Der Durchmesser eines Haares unterscheidet sich von Person zu Person, beträgt aber in der Regel zwischen 0,05 und 0,1 mm. Die Oberhaut bildet Einstülpungen, die Haarfollikel genannt werden und die Haarwurzel enthalten.

Haarfollikel sind Strukturen, aus denen das Haar wächst. Sie liegen ungefähr 5-10 mm unter der Haut im Fettgewebe. Der untere Teil eines Haarfollikels wird als Haarzwiebel bezeichnet. Diese wird von Zellen gebildet, die sich teilen, wachsen und längliche Haarfasern bilden. Neben ihnen gibt es noch Pigmentzellen (Melanozyten), die den Haaren ihre Farbe verleihen. Die Zellen in der Haarzwiebel enthalten Rezeptoren für männliche Sexualhormone. An der Basis jeder Zwiebel befindet sich eine Haarpapille, die Adern enthält. Sie ist für die Ernährung eines wachsenden Haares unentbehrlich. Im Haarfollikel gibt es Talgdrüsen, die natürliche Öle (Talg) für das Schmieren der Haare und der Haut ausscheiden. Der Teil des Haares über der Haut wird als Haarschaft bezeichnet. Er enthält keratinisierte abgestorbene Zellen, Bindemittel und kleinere Mengen Wasser.

Haaraufbau

Ein Haar besteht aus drei Schichten. Die innere Schicht ist nur bei dickeren Haaren zu finden. Die mittlere Schicht (Rinde) wird von Keratin-Fasern gebildet. Diese verleiht dem Haar seine Kraft und Farbe. Die Außenschicht wird als Schuppenschicht bezeichnet und dient dem Schutz der Rinde.

Der Lebenszyklus eines jeden Haares umfasst eine relativ lange Wachstumsphase, der eine kurze Ruhephase folgt. Während der Ruhephase ist das Haar im Haarfollikel befestigt, obwohl sein Wachstum bereits eingestellt ist. Nach der Wachstumsphase fällt das Haar aus und ein neues Haar beginnt an seiner Stelle zu wachsen.

Jedes Haar hat eine genetisch programmierte Dauer für jede Phase. Mit der Alterung wird die Ruhephase immer länger und die Wachstumsphase immer kürzer.

Am Ende eines jeden Lebenszyklus fällt das Haar aus, weshalb der Verlust mehrerer Haare täglich vollkommen normal ist. In der Ruhephase wird das Haar im Follikel freigesetzt, und die Haarzwiebel bewegt sich Richtung Hautoberfläche. Mit der Zeit bewegt sie sich vollkommen zur Oberfläche, wobei das Haar schon bei kleinerer Kraftanwendung (Haare waschen, kämmen) ausgerissen wird. So verlieren wir täglich bis zu ca. 200 Haare.

Die physiologische Alopezie ist ein üblicherweise vorübergehender Haarausfall. Sie wird z. B. während einer Schwangerschaft oder bei Neugeborenen bemerkt, die Haare in den ersten Tagen nach der Geburt verlieren. In diese Gruppe gehört auch Haarausfall und die Umformung des Haaransatzes während der Pubertät, die jedoch permanent ist.

Täglich können wir bis zu ca. 200 Haare verlieren.

Arten der Kahlköpfigkeit

Androgenetische Alopezie ist der häufigste Haarausfall-Typ bei Männern und Frauen. Sie wird auch als Männertyp-Kahlköpfigkeit oder androgenetische Kahlköpfigkeit bezeichnet. Die androgenetische Kahlköpfigkeit ist auch bei Primaten bemerkt worden, deswegen ist sie bei Menschen während der ganzen Evolution erhalten geblieben.

Schon seit Jahrhunderten wissen Wissenschaftler, dass sich die Männertyp-Kahlköpfigkeit nur nach der Pubertät entwickelt und nur mit einer Kastrierung vor der Pubertät verhindert werden kann. Anschließend kann der Haarausfall nicht mehr gestoppt werden. Der Grund hierfür besteht darin, dass Haarfollikel nach der Ausschüttung androgenetischer Hormone empfindlich auf diese reagieren.

Lange wurde geglaubt, dass die Männertyp-Kahlköpfigkeit eine hereditäre systemische Erkrankung sei, die mit der sexuellen Reife verbunden ist. Diese Feststellung stand aber im Gegensatz zu den Beobachtungen vor mehreren Jahrhunderten, laut denen jeder nach dem Beginn der Pubertät seine Haare verlieren kann. Heutzutage wissen wir, dass die pathophysiologische Grundlage der androgenetischen Alopezie der Einfluss von männlichen Hormonen auf genetisch empfindliche Einzelpersonen ist.

Obwohl wir vom männlichen Typ der Kahlköpfigkeit sprechen, ist dieser auch der häufigste Grund für Haarverlust bei Frauen.

Alopecia areata

Alopecia areata kommt am häufigsten bei jungen Erwachsenen beider Geschlechter vor. Es handelt sich um einen Zustand, der spontan wieder abklingt und normalerweise keine Behandlung erfordert. Genaue Gründe sind nicht bekannt, angeblich handelt sich aber um einen autoimmunen Prozess, der die Haarfollikel betrifft. Alopecia areata zeigt sich wie ein runder Bereich ohne Körperhaare mit einem Durchmesser von bis zu ungefähr 3 cm.

Personen können Haarausfall auch selbst verursachen. Dies tun sie bewusst oder unterbewusst.

Trichotillomanie

Dieser Haarverlust tritt in der Regel in der Kindheit, vor allem bei Mädchen auf. Es handelt sich um zwanghaft wiederholendes Haarziehen oder Streicheln, was einen permanenten Haarverlust verursachen kann.

Traktionsalopezie

Ein solcher Haarverlust ist eine Folge der mechanischen Einflüsse bestimmter Präparate oder Hilfsmittel zum Frisieren.

Anagen Effluvium

Anagen Effluvium ist plötzlicher Haarverlust, nachdem eine Person Strahlung oder bestimmten chemischen Stoffen ausgesetzt war. In der Regel tritt dieser nach einer Chemotherapie oder Bestrahlungstherapie bei Krebspatienten auf. Ein solcher Haarverlust kann reversibel sein, nach einer Bestrahlung aber auch irreversibel.

Telogeneffluvium

Telogeneffluvium entsteht, nachdem eine Person bestimmten Stresseinflüssen ausgesetzt war. Stress, der auf den Körper einwirkt, kommt z. B. bei der Geburt, einem Schwangerschaftsabbruch, einer Änderung der Antibabypille, hormonellem Ungleichgewicht, der Einnahme bestimmter Medikamente, emotionalem Stress, chirurgischen Eingriffen, Hunger usw. vor.

Aufgrund dieser Einflüsse tritt bei vielen Haaren gleichzeitig die telogene Phase auf, infolgedessen die Haare ausfallen. An ihrer Stelle wachsen normalerweise neue Haare nach. Der Abstand zwischen dem Stresseinfluss und dem Haarausfall entspricht der Länge der telogenen Phase, d. h. 1-6 Monate.

Alopezie aufgrund von Narben

Haarverlust kann auch die Folge einer physischen oder chemischen Hautverletzung sein. Eine Entzündung kann zur Zerstörung des Follikels führen, der sich nie wieder erneuert. Einen solchen Zustand können auch bestimmte Hauterkrankungen verursachen (Karzinome der Haut, Lupus erythematodes, schwerwiegende bakterielle oder Pilzentzündungen).

Faktoren für einen Haarverlust

Genetische Faktoren

Die Wirkung männlicher Hormone oder Androgene auf genetisch empfindliche Haarfollikel verursacht die androgenetische Kahlköpfigkeit.

Für eine derartige Kahlköpfigkeit müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein.

Haarverlust bei androgenetischer Alopezie kommt nur bei Personen vor, die einen spezifischen genetischen Code haben. Dieser wird als selbstständiges Gen oder in einer Gengruppe übertragen und wird von dem Vater oder der Mutter geerbt. Das Gen kommt dominant zum Ausdruck. Es kann sowohl bei Männern als auch Frauen zum Ausdruck kommen, weshalb die androgenetische Kahlköpfigkeit bei Mädchen und Jungen auftreten kann.

Nicht bei jeder Person mit Kahlköpfigkeit-Gen wird sich diese auch tatsächlich entwickeln. Das Gen muss für die Entwicklung der androgenetischen Kahlköpfigkeit zuerst zum Ausdruck kommen. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab – Hormonen, Alter, Stress usw. Falls eine Person keine androgenetische Kahlköpfigkeit aufweist, hat diese Person entweder nicht das entsprechende Gen oder dieses kommt nicht zum Ausdruck.

Das spezifische Gen oder dessen Gruppe, die für den androgenetischen Typ der Kahlköpfigkeit verantwortlich ist, ist noch nicht identifiziert worden. Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das Gen in der Synthese der männlichen Hormone, des Enzyms 5α-Reduktase und der Hormonrezeptoren auf dem Haarfollikel zu finden ist. Dies sind die drei Hauptfaktoren, die im Prozess der Männertyp-Kahlköpfigkeit eine Rolle spielen.

5α-Reduktase ist das Enzym, das das männliche Hormon Testosteron in die aktive Form Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Dieses bindet sich an die androgenen Rezeptoren auf den Haarfollikeln.

Im Laufe der Weiterentwicklung der genetischen Medizin werden Wissenschaftler wahrscheinlich bald das Gen identifizieren, das für die Männertyp-Kahlköpfigkeit verantwortlich ist, wodurch eine genetische Behandlung oder Vorbeugung möglich sein wird.

Einfluss andere Faktoren

Hormone

Die Hormone, die im Mechanismus des androgenetischen Haarverlusts mitwirken, sind männliche Hormone oder Androgene. Wie diese Kahlköpfigkeit verursachen, ist immer noch unklar. Sie wirken über mehrere biologische Mechanismen. Ihre Wirkung beruht auf der Interaktion mit den Rezeptoren auf der Membran oder innerhalb der Zelle. Verschiedene androgene Hormone beeinflussen dieselbe Art von Zellen auf verschiedene Weisen. Unter dem Einfluss der Androgene wachsen Körperhaare schneller, wobei die Haare auf dem Kopf ausfallen.

Männertyp-Kahlköpfigkeit wird von Testosteron und Dihydrotestosteron (DHT) beeinflusst. Testosteron ist eine relativ inaktive Form und wird mithilfe des Enzyms 5α-Reduktase in DHT umgewandelt. Das Enzym spielt also eine große Rolle bei der Entwicklung der androgenetischen Kahlköpfigkeit. Es kann um die Haarfollikel herum gefunden werden. DHT kann sich an die Androgenrezeptoren in den Haarfollikeln binden, wobei die Aktivität des Testosterons wesentlich schwächer ist.

Die Interaktion der Hormone mit den Follikeln verursacht Veränderungen, die sich in einer Verkürzung der Wachstumsphase (Anagenphase) äußert. Die Länge der Katagenphase und telogenen Phase verändert sich dagegen nicht, was bedeutet, dass ihr Anteil von 10 % auf 20 % steigt. Es gibt also zum gleichen Zeitpunkt mehrere Haare in der Ruhephase. Darüber hinaus verringert sich die Größe der betroffenen Follikel, wobei aus ihnen dünnere, kürzere und brüchigere Haare wachsen.

Es ist nicht vollkommen klar, warum sich bei einigen Menschen androgenetische Kahlköpfigkeit entwickelt und bei anderen nicht, obwohl bei allen die Androgen-Hormone und Rezeptoren hierfür vorhanden sind. Mögliche Erklärungen sind:

Die Anzahl der Androgenrezeptoren auf einem einzelnen Follikel ist bei Personen, die zu Kahlköpfigkeit neigen, höher, weshalb die Wirkung derselben Anzahl von androgenen Hormonen stärker ist.

Die Empfindlichkeit der Rezeptoren ist bei Personen, die unter Haarverlust leiden, größer, weshalb dieselbe Anzahl von Rezeptoren eine stärkere Wirkung der Androgene auslöst.

Die Aktivität des Enzyms 5α-Reduktase ist in dem Bereich, in dem die Kahlköpfigkeit vorhanden ist, größer und verursacht somit ein größeres Verhältnis zwischen DHT und Testosteron.

Alterung

Die Anwesenheit von Genen allein reicht jedoch nicht für das Vorkommen der androgenetischen Kahlköpfigkeit aus. Der Prozess benötigt auch eine gewisse Zeit für die Entfaltung der Wirkung von Hormonen. Die benötigte Dauer unterscheidet sich von Person zu Person und hängt davon ab, inwiefern die Gene zum Ausdruck kommen, sowie von der Menge der androgenen Hormone im Blut.

Auch bei Personen ohne eine Prädisposition für androgenetischen Haarverlust verringern sich mit dem Alter die Länge und Dicke der Haare, wodurch ihre Anzahl verringert wird.

Stress

Es gibt mehrere Haarverlust-Typen. Manche Fälle sind schwerwiegender und erfordern eine medizinische Behandlung, andere dagegen sind weniger ausgeprägt und nur vorübergehend. Am häufigsten kommt Telogeneffluvium vor, das durch Stress bedingt ist. Das Haar hört auf zu wachsen, befindet sich einige Monate lang in der Ruhephase und fällt dann aus. Innerhalb von 6-9 Monaten wird es dann erneuert und fängt an, wieder zu wachsen.

Alopecia areata entsteht dadurch, dass sich körpereigene weiße Blutkörper an die Haarwurzel anlagern und das Haarwachstum lähmen. In der Regel handelt es sich um einige Zentimeter große Bereiche ohne Haare, in selteneren Fällen fallen alle Körperhaare aus. Diese Fälle erfordern eine medizinische Behandlung.

Oftmals ist Stress der Hauptgrund für Haarverlust. Erst in den letzten Jahren haben wir entdeckt, wie groß sein Einfluss auf die Menschen ist. Der moderne stressige Lebensrhythmus kann also der Grund für Haarausfall sein, weshalb es sinnvoll ist, bei Haarausfall auch die Lebensweise und Möglichkeiten zur Stressverringerung zu überprüfen.

Norwood-Klassifizierung

Ludwig-Klassifizierung

Haartransplantat-Kalkulator

http://www.hshairclinic.co.uk/hair-loss/graft-calculator/

Behandlung von Haarverlust mit Follikel-Transplantation

Dies ist eine chirurgische, minimal-invasive Methode, bei der im Vergleich zu traditionellen Methoden die Genesungszeit verkürzt und die Möglichkeit von Komplikationen verringert wird. Sie wird sich zu einer Standardbehandlung von Kahlköpfigkeit entwickeln, aber dennoch setzt sie sich nur sehr langsam durch, weil sie technisch anspruchsvoll ist.

Was ist eine Transplantation von Follikeln?

Die Transplantation von Follikeln ist eine moderne Methode zur Behandlung von Kahlköpfigkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden werden nur einzelne Haarfollikel transplantiert, von denen jeder 1 bis 4 Haare enthält. Bei den bisherigen Methoden wurden größere Haargruppen transplantiert, was zu einem unnatürlichen Aussehen führte. Bei dieser Methode ist das Resultat jedoch natürlich, da das Muster der transplantierten Haare dem natürlichen Muster gleicht.

Der chirurgische Eingriff der Haartransplantation besteht aus zwei Schritten. Im ersten Schritt, der auch FUE (Follicular Unit Extraction) genannt wird, entnehmen wir mithilfe eines speziellen Geräts an der Entnahmestelle einzelne Haarfollikel. Das Gerät enthält eine spezielle drehende Nadel mit einem Durchmesser von 0,8-1,0 mm, mit der ein Follikel an der Entnahmestelle herausgeschnitten wird. An der Entnahmestelle bleibt somit nur ein winziges Loch, das in einigen Tagen wieder zuwächst, ohne eine sichtbare Narbe zu hinterlassen. Die übliche längliche Narbe am Nacken wird also vermieden. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und ist völlig schmerzlos. Die Methode ermöglicht die Auswahl der stärksten und gesündesten Follikel.

Im zweiten Schritt werden die Transplantate (Grafts) in die Entnahmestellen eingesetzt. Dabei werden spezielle Mikrostifte verwendet, die eine genaue Transplantation ermöglichen, wobei wir mit dem Muster, der Dichte und der Richtung des Einsetzens dem natürlichen Aussehen des Haaransatzes folgen. So erreichen wir ein weitgehend natürliches Aussehen ohne unnatürliche Haarbüschel.

Geeignete Patienten

Das Ziel der Haartransplantation besteht in der Verbesserung des Aussehens und der Steigerung des Selbstbewusstseins, wobei die Ziele jedoch genau festgelegt und mit dem Chirurgen besprochen werden müssen.

Um die Transplantate vorbereiten zu können, müssen die betroffenen Personen an der Seite und hinten am Kopf gesunde Haare haben, da die Follikel in diesen Bereichen entnommen und anschließend an die Stellen mit mangelnden Haaren transplantiert werden. Das Resultat wird auch von der Textur, der Wachstumsrichtung und der Welligkeit der Haare beeinflusst.

Es gibt jedoch auch gewisse Beschränkungen bei Haartransplantationen. So wird beispielsweise Personen mit spärlichem Haarwuchs von einer Haartransplantation abgeraten.

Vor dem Eingriff müssen der Grund, der Verlauf des Haarausfalls und die genetische Vorbelastung festgestellt werden. Wir bewerten die Anzahl der benötigten Transplantate, die Haardichte, -farbe und -qualität, die Qualität der Haut und den voraussichtlichen Haarausfall.

Vor dem Eingriff

Für den Eingriff mit der FUE-Methode müssen die Haare auf der Kopfhaut auf eine Länge von ca. 3-4 mm gekürzt werden. Dies wird von einem Frisör vorgenommen. Vor dem Eingriff erhalten Sie genaue Anweisungen hinsichtlich etwaiger Untersuchungen und Einschränkungen bei der Einnahme bestimmter Medikamente. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen, weshalb Sie am Morgen frühstücken können. Wir raten jedoch davon ab, Kaffee tu trinken oder zu rauchen. Am Morgen müssen Sie Ihre Haare mit einem üblichen Shampoo waschen und mit einem sauberen Tuch und Haartrockner abtrocknen. Tragen Sie leichte Kleidung für den Eingriff – am besten Kleidungsstücke, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen.

Eingriff

Die Haartransplantation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Das Lokalanästhetikum wird mit einer dünnen Nadel in die Kopfhaut injiziert und wirkt äußerst schnell. Während des Eingriffs sind Sie wach und können mit dem Chirurg reden oder sich mit einer besonderen Videobrille Filme anschauen. Auf Wunsch können Sie auch ein Schlafmittel erhalten und während des Eingriffs schlafen.

Die Entnahme der Transplantate erfolgt gleichmäßig über eine größere Fläche auf der hinteren Kopfseite und über den Ohren, wodurch das Aussehen des Haaransatzes nicht verändert wird. Anschließend wird noch die Stelle, an die die einzelnen Follikel transplantiert werden, anästhesiert.

Der Eingriff dauert mehrere Stunden, bei einer höheren Anzahl von Transplantaten sogar den ganzen Tag.

Nach dem Eingriff sind die Entnahme- und Empfangsstelle ein wenig blutig und mit Krusten bedeckt. Sie werden mit einer speziellen Gaze bedeckt, die nicht auf dem Untergrund festklebt.

Nach dem Eingriff

Die Schmerzen nach dem Eingriff sind normalerweise minimal, und die Einnahme von Paracetamol reicht in der Regel aus. Ebenso sind die Schwellungen in der Regel minimal und verschwinden innerhalb von einigen Tagen, seltener auch erst in bis zu drei Wochen.

Der Verband am Kopf kann nach zwei Tagen gewechselt werden. Dabei müssen Sie äußerst vorsichtig sein, damit Sie die transplantierten Haare nicht ausreißen. Bei dieser Gelegenheit kann der Kopf auch mit warmem Wasser unter einem sanften Wasserstrahl gewaschen werden. Auch ein sanftes Shampoo in kleinen Mengen kann verwendet werden.

Darüber hinaus erhalten die Patienten schriftliche Anweisungen für die Pflege nach der Haartransplantation.

Die transplantierten Haare fallen in einigen Tagen bis einigen Wochen aus, was vollkommen normal ist. In einigen Monaten beginnen neue Haare zu wachsen. Das Endresultat wird nach 12 Monaten bewertet.

Fabjan
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